{"id":35682,"date":"2014-10-02T09:59:02","date_gmt":"2014-10-02T07:59:02","guid":{"rendered":"https:\/\/mixedbymarcmozart.com\/2014\/10\/02\/mixing-kicks-real-kick-drums-808-909-subkicks-mix\/"},"modified":"2020-02-21T11:31:18","modified_gmt":"2020-02-21T10:31:18","slug":"mixing-kicks-real-kick-drums-808-909-subkicks-mix","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mixedbymarcmozart.com\/de\/2014\/10\/02\/mixing-kicks-real-kick-drums-808-909-subkicks-mix\/","title":{"rendered":"[Kick und Bass im Mix &#8211; das Fundament]"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row margin_top=&#8220;10&#8243; margin_bottom=&#8220;10&#8243;][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<p>Der folgende Artikel ist eine Vorab-Version zum Thema Kick und Bass, aus dem <a href=\"https:\/\/mixedbymarcmozart.com\/your-mix-sucks-the-international-mixing-bestseller\/?lang=de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Bestseller-eBook YOUR MIX SUCKS<\/a>, welches nun\u00a0<strong>auch in deutscher Sprache<\/strong> erschienen ist.<\/p>\n<p><strong>Ein guter Mix ist die Summe vieler Entscheidungen. Die Reihenfolge, in der wir hierbei vorgehen, ist nicht immer wichtig. Es gibt Entscheidungen, die kann man fr\u00fcher oder auch sp\u00e4ter treffen &#8211; manche davon intuitiv, andere strategisch.<\/strong><\/p>\n<p>Dies trifft allerdings nicht auf Kick Drum und Bass zu, denn diese beiden Instrumente bilden das Fundament unserer Mischung &#8211; deren Soundqualit\u00e4t, Feinabstimmung und Dynamik ist daher von entscheidender Bedeutung f\u00fcr die weitere Entwicklung von unserem Mix.<br \/>\nTiefe Frequenzen haben viel mehr elektrische Energie als hohe, brauchen also schon rein technisch mehr Platz im Mix als Mitten und H\u00f6hen. Wenn das Fundament nicht stimmt, werden wir aus unserer Mischung nie das Optimale herausholen.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;10&#8243; margin_bottom=&#8220;10&#8243;][vc_column][vc_message color=&#8220;alert-info&#8220; message_box_color=&#8220;alert-info&#8220; icon_type=&#8220;pixelicons&#8220; icon_pixelicons=&#8220;vc_pixel_icon vc_pixel_icon-info&#8220;]<\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\">TUNING UND &#8222;PRINCE HAT&#8217;S ERFUNDEN&#8220;<\/h4>\n<p>[\/vc_message][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;10&#8243; margin_bottom=&#8220;10&#8243;][vc_column][vc_column_text]Ein elementares Thema ist das Tuning der Drums, insbesondere bei der Kick.<\/p>\n<p>Prince hat eine Produktionstechnik erfunden, die heute von vielen Produzenten, insbesondere im Bereich der elektronischen Musik, nicht mehr wegzudenken ist: das Tuning der Drum-Instrumente zu der Tonart des Songs.<\/p>\n<p>Er benutzte zun\u00e4chst den allerersten digitalen Drumcomputer der Geschichte, die Linn LM-1, sp\u00e4ter (ab seinem Album \u201c1999\u201d) auch die als \u201cLinnDrum\u201d bekanntgewordene LM-2. Bei der LM-1 hatte jedes Drum-Instrument auf der R\u00fcckseite der Maschine einen eigenen kleinen Potentiometer f\u00fcrs Tuning.<br \/>\nBei der LM-2 konnte man ab Werk nur wenige ausgew\u00e4hlte Instrumente stimmen. Prince hat seine LinnDrum LM-2 jedoch von Forat Electronics in LA entsprechend der LM-1 umbauen lassen, so da\u00df man auch hier alle Instrumente stimmen konnte.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_video link=&#8220;https:\/\/youtu.be\/g6EfM7cdBbk&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;10&#8243; margin_bottom=&#8220;10&#8243;][vc_column][vc_column_text]Prince hat HiHats, Rim Shots, Claps wild getuned, weit \u00fcber den Bereich hinaus, wo diese Instrumente noch wie eine echte Drum-Aufnahme klangen. Dass er z.B. Rimshots manchmal extrem tief stimmte, war zwar auch Teil seines innovativen Sounds, hatte aber eine wichtige musikalische Funktion, denn was er machte, war das gesamte Drum-Kit zu 100% in der Tonart des Songs zu stimmen. Dadurch bekam die Linndrum nat\u00fcrlich eine harmonische Funktion im Arrangement und im Mix, und dieser Trick ist auch die Antwort auf die Frage, warum der No. 1-Hit \u201cWhen Doves Cry\u201d so hervorragend grooved, auch wenn auf der Produktion weder ein Bass Synth noch eine Bass Gitarre zu h\u00f6ren ist.<\/p>\n<p>Das detaillierte Stimmen der Linndrum Instrumente auf die Tonart des Songs ist eine Technik, die er verwendet hat bei den Alben 1999, Purple Rain, Around the World in a Day, Parade, Sign o\u2019 the Times und Lovesexy. Die Linndrum und diese Technik verwendete er auch in sp\u00e4teren Produktionen immer wieder mal, in den 90er Jahren begann er aber mehr mit echten Drum-Sounds und Session Drummern zu arbeiten.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;10&#8243; margin_bottom=&#8220;10&#8243;][vc_column][vc_message color=&#8220;alert-info&#8220; message_box_color=&#8220;alert-info&#8220; icon_type=&#8220;pixelicons&#8220; icon_pixelicons=&#8220;vc_pixel_icon vc_pixel_icon-info&#8220;]<\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\">ANALYSE<\/h4>\n<p>[\/vc_message][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;10&#8243; margin_bottom=&#8220;10&#8243;][vc_column][vc_column_text]Bevor es ans Mischen geht, verschaffen wir uns erst mal einen \u00dcberblick \u00fcber die Tonart und Harmoniefolgen, welche T\u00f6ne\/Frequenzen der Bass spielt, und wie die Kick im Verh\u00e4ltnis dazu reinpasst.<\/p>\n<p>Im folgenden betrachten wir Kick und Bass von Meghan Trainors \u201cAll About That Bass\u201d &#8211; einer der Songs die f\u00fcr den \u201cSong of the Year\u201d-Grammy 2015 nominiert waren, und weltweit einer der gr\u00f6\u00dften Hits des Jahres 2014.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_video link=&#8220;https:\/\/youtu.be\/7PCkvCPvDXk&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;10&#8243; margin_bottom=&#8220;10&#8243;][vc_column][vc_column_text]<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<h3>Tonart und Akkordfolge von \u201cAll About That Bass\u201d<\/h3>\n<p>Der Song ist in A-Dur, basierend auf der Akkordfolge<br \/>\nA-Dur \/ h-moll \/ E-Dur \/ A-Dur[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;10&#8243; margin_bottom=&#8220;10&#8243;][vc_column][vc_column_text]<strong><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<h3>Verwendete Bassnoten und deren Frequenzen<\/h3>\n<p>\u2022 E1 = 41,2 Hz (Grundton von E-Dur, der dominante Akkord)<\/p>\n<p>\u2022 G1 = 48,9 Hz (die kleine Terz zu E-Dur, hier als \u201cBlue Note\u201d verwendet)<\/p>\n<p>\u2022 G#1 = 51,9 Hz (die gro\u00dfe Terz von E-Dur)<\/p>\n<p>\u2022 A1 = 55 Hz (Grundton von A-Dur, der tonische Akkord)<\/p>\n<p>\u2022 H1 = 61,7 Hz (Grundton von h-Moll, der Moll-Parallele des Subdominanten Akkords sowie die Quinte von E-Dur)<\/p>\n<p>\u2022 C2 = 64,4 Hz (kleine Terz zu A-Dur, verwendet als \u201cBlue Note\u201d)<\/p>\n<p>\u2022 C#2 = 69,2 Hz (gro\u00dfe Terz von A-Dur)<\/p>\n<p>\u2022 D2 = 73,4 Hz (kleine Terz von h-Moll)<\/p>\n<p>\u2022 E2 = 82,4 Hz (Quinte von A-Dur)<\/p>\n<p>\u2022 F#2 = 92,4 Hz (Quinte von h-Moll)[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;10&#8243; margin_bottom=&#8220;10&#8243;][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h3>Der Bass-Sound<\/h3>\n<p>Verwendet wird ein \u201cPizzicato\u201d gespielter Kontrabass, dessen Frequenz-Spektrum von der zweiten harmonischen (eine Oktave \u00fcber dem Grundton, siehe unten) und ersten harmonischen (die Frequenzen, die wir gerade aufgelistet haben) dominiert ist. Au\u00dfer einem sehr kurzen und nicht sehr lauten Zupfger\u00e4usch mit Frequenzen um 4 &#8211; 8Khz gibt es keine Frequenzen, die angehoben werden k\u00f6nnen, um den Bass in der Mischung \u201cnach vorne\u201d zu holen. Das Spektrum und die klanglichen M\u00f6glichkeiten des Kontrabass sind in jedem Fall im Vergleich zu einer Bass Gitarre, wo wir die Mitten anheben oder sogar verzerren k\u00f6nnen, sehr eingeschr\u00e4nkt.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;10&#8243; margin_bottom=&#8220;10&#8243;][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h3>Liste der von Bass und Kick verwendeten Frequenzen<\/h3>\n<p>Hier eine komplette Auflistung aller Frequenzen, die Bass und Kick Drum von \u201cAll About That Bass\u201d im Frequenzspektrum der Mischung belegen &#8211; wer mehr Info zu den verwendeten Begriffen braucht, dem kann ich <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Harmonische\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">diesen Artikel auf Wikipedia<\/a> empfehlen.<\/p>\n<p><span style=\"color: #339966;\"><strong>41,2 Hz &#8211; E1 (Grundton, im folgenden \u201c1. Harmonische\u201d genannt)<br \/>\n48,9 Hz &#8211; G1 (1. Harmonische)<br \/>\n51,9 Hz &#8211; G#1 (1. Harmonische)<br \/>\n<span style=\"color: #ff0000;\"><strong>54 Hz &#8211; KICK (1. Harmonische, fast identisch mit dem Grundton der Tonart A-Dur)<br \/>\n<span style=\"color: #339966;\"><strong>55 Hz &#8211; A1 (1. Harmonische)<br \/>\n61,7 Hz &#8211; H1 (1. Harmonische)<br \/>\n65,4 Hz &#8211; C2 (1. Harmonische)<br \/>\n69,2 Hz &#8211; C#2 (1. Harmonische)<br \/>\n73,4 Hz &#8211; D2 (1. Harmonische)<br \/>\n82,4 Hz &#8211; E2 (1. Harmonische)<br \/>\n88,4 Hz &#8211; 2. Harmonische von E1<br \/>\n92,4 Hz &#8211; F#2 (1. Harmonische)<br \/>\n98 Hz &#8211; 2. Harmonische von G1<br \/>\n103,8 Hz &#8211; 2. Harmonische von G#1<br \/>\n<span style=\"color: #ff0000;\"><strong>108 Hz &#8211; KICK (Druckpunkt)<br \/>\n<span style=\"color: #339966;\"><strong>110 Hz &#8211; 2. Harmonische von A1<br \/>\n123,4 Hz &#8211; 2. Harmonische von H1<br \/>\n130,8 Hz &#8211; 2. Harmonische von C2<br \/>\n138,6 Hz &#8211; 2. Harmonische von C#2<br \/>\n146,8 Hz &#8211; 2. Harmonische von D2<br \/>\n164,8 Hz &#8211; 2. Harmonische von E2<br \/>\n185 Hz &#8211; 2. Harmonische von F#2<\/strong><\/span><\/strong><\/span><\/strong><\/span><\/strong><\/span><\/strong><\/span>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;10&#8243; margin_bottom=&#8220;10&#8243;][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h3>Reinh\u00f6ren!<\/h3>\n<p>Sp\u00e4testens jetzt ist es an der Zeit, mal in den Song reinzuh\u00f6ren (am besten <a href=\"https:\/\/itunes.apple.com\/de\/album\/all-about-that-bass\/id929825574?i=929825615&amp;l=en\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">bei iTunes kaufen<\/a>, denn der Song ist eine gute Mix Referenz) &#8211; wie unsere bisherige Auflistung schon vermuten l\u00e4\u00dft, dominiert die bluesige Bass-Linie das tiefe Frequenzspektrum fast vollst\u00e4ndig.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;10&#8243; margin_bottom=&#8220;10&#8243;][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h3>Frequenzg\u00e4nge auf dem Analyser<\/h3>\n<p>Die folgende Frequenzkurve zeigt ausschliesslich Bass und Vocals w\u00e4hrend des Intros (benutzt wurde das \u201clearn\u201d-feature vom Logic Pro X Match EQ).[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_single_image image=&#8220;39669&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;10&#8243; margin_bottom=&#8220;10&#8243;][vc_column][vc_column_text]Es wurde definitiv ein Hochpass-Filter (HPF) verwendet, der Frequenzen unter 50Hz fasst vollst\u00e4ndig entfernt, und sich auf jeden Fall \u00fcberschneidet mit dem tiefsten Basston. Dieser Hochpass-Filter sowie das \u201cLoch\u201d bei 200Hz geben dem Bass einen sehr definierten Platz im Frequenz-Spektrum der Mischung.<\/p>\n<p>Hier im Vergleich die Kick Drum:[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_single_image image=&#8220;39673&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;10&#8243; margin_bottom=&#8220;10&#8243;][vc_column][vc_column_text]Der Grundton (die 1. Harmonische) der Kick Drum sitzt bei 54 Hz, direkt unter dem Grundton der Song-Tonart-Dur, und der Druckpunkt der Kick liegt entsprechend eine Oktave h\u00f6her, bei 108 Hz).<\/p>\n<p>Die Kick Drum in \u201cAll About That Bass\u201d ist sehr komprimiert und sitzt \u201chinter\u201d dem Bass &#8211; sie dominiert zu keiner Zeit den Bassbereich der Mischung. Eine weitere Resonanz ist knapp unter 200 Hz zu sehen, diese korrespondiert ziemlich genau mit der Absenkung, die der Bass in diesem Bereich hat. Da die Kick Drum ein sehr satter Sound mit vielen Ger\u00e4uschen und h\u00f6heren Obert\u00f6nen ist, setzt sie sich trotzdem in der Mischung sehr gut durch, aber keinesfalls, weil irgendetwas im Bassbereich geboostet w\u00e4re. Auch bei der Kick passiert unterhalb von 50Hz nicht mehr viel.<\/p>\n<p>Die folgenden Schritte haben mir geholfen, die exakten Frequenzen der Kick herauszufinden &#8211; dies war hier deutlich schwieriger als bei den meisten Tracks!<\/p>\n<p>Hier zeigt der Logic Pro Channel EQ Analyser, eine Stelle im Song, wo der Bass nicht vorkommt:[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_single_image image=&#8220;39677&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;10&#8243; margin_bottom=&#8220;10&#8243;][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<p>Als n\u00e4chstes erstelle ich ein sehr schmales EQ-Band mit maximaler Anhebung (bitte Boxen sehr leise lassen!) und gleite mit der Frequenz durch den Bassbereich, bis ich die unterste Resonanzfrequenz der Kick exakt gefunden habe. Dann wiederhole ich den gleichen Vorgang, um die n\u00e4chsth\u00f6here Resonanz zu finden. Der Blick auf den Analyser hilft dabei nat\u00fcrlich, denn die Resonanz ist dort wo der Analyser den h\u00f6heren Pegel anzeigt. Der Unterschied zwischen 54 Hz und 55 Hz ist sehr klein, aber sitzt dennoch n\u00e4her an 54Hz.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_single_image image=&#8220;39681&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;10&#8243; margin_bottom=&#8220;10&#8243;][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<p>Wenn ich den \u201cEQ Gain\u201d von + 24 dB auf &#8211; 24 dB umstelle, kann ich der Kick Drum jegliche Substanz nehmen &#8211; der Beleg daf\u00fcr, da\u00df wir die richtigen Frequenzen gefunden haben!<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_single_image image=&#8220;39685&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;10&#8243; margin_bottom=&#8220;10&#8243;][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<p>Bei meinen eigenen Mischungen analysiere ich die gelieferten Spuren mit dieser Methode, schau mir die Song-Tonart und die zugeh\u00f6ren Frequenzen an, und entwickle dann einen Plan, wie ich Kick Drum und Bass am elegantesten \u201cunter einen Hut\u201d bekomme. Manchmal fehlen der Kick eindeutig erkennbare Frequenzen, die den Grundton und Druckpunkt bilden. In diesem Fall schaut man, wo Frequenzen da sind, und hebt diese schmalbandig an. In anderen F\u00e4llen hingegen ist der Grundton zu laut, und muss 1-2 dB abgesenkt werden.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;10&#8243; margin_bottom=&#8220;10&#8243;][vc_column][vc_message color=&#8220;alert-info&#8220; message_box_color=&#8220;alert-info&#8220; icon_type=&#8220;pixelicons&#8220; icon_pixelicons=&#8220;vc_pixel_icon vc_pixel_icon-info&#8220;]<\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\">DRUM REPLACEMENT<\/h4>\n<p>[\/vc_message][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;10&#8243; margin_bottom=&#8220;10&#8243;][vc_column][vc_column_text]\u2022 die Technik des \u201cDrum Replacement\u201d wurde das erste Mal in den 80er Jahren verwendet. Das AMS Digital Delay DMX 15-80S hatte einerseits eine Sample-Funktion, andererseits konnte das Sample durch ein Input-Signal getriggert werden. Die Technik ist nat\u00fcrlich mittlerweile Lichtjahre weiter.<\/p>\n<p>\u2022 gute Drum Replacment Plugins bieten Zugriff auf hochwertige Aufnahmen von kompletten Drumsets, die mit vielen Mikrofonen aufgenommen wurden. Die Signale der einzelnen Mikrofone stehen separat zur Verf\u00fcgung, man kann zum Beispiel ein paar Overhead-Mikrofone oder Raum-Mikros zu den bereits vorhandenen Drums dazumischen, und ihnen mehr Tiefe zu verleihen. Ein unteres Snare-Mikro addieren, oder der Kick einen definierten und stimmbaren Grundton geben.<\/p>\n<p>\u2022 Drum Replacement Plugins erweitern das Spektrum der Sounds, die wir beim Mischen zur Verf\u00fcgung haben. Es geht nicht darum, das komplette Drumset zu ersetzen, sondern den vorhandenen Sound mit frischen Farbtupfern anzureichern.<\/p>\n<p>Wenn wir von Drum Replacement reden, sind eigentlich zwei unabh\u00e4ngige Funktionen damit gemeint:<\/p>\n<p>1. Der Trigger Generator, ein Plugin das die Audiospuren der vorhanden Drums in dynamische MIDI-Noten umwandelt. Je nach Einstellung kann der Trigger Generator dabei das komplette Dynamik-Spektrum eines echten Schlagzeugers erfassen.<\/p>\n<p>2. Ein Schlagzeug-Plugin, das Aufnahmen hochwertiger Samples in Multi-Mikrofontechnik zur Verf\u00fcgung stellt. Idealerweise in perfekter Qualit\u00e4t: ein Weltklasse-Drummer, der ein pr\u00e4zise gestimmtes Schlagzeug in einem gut klingendem Raum spielt. Die Mikrofone platziert von einem guten Toningenieur, aufgenommen mit den beste Vorverst\u00e4rkern und einem guten Pult, mit sehr guten Wandlern.<\/p>\n<p>Diese Plugins bieten \u00fcblicherweise eine gro\u00dfe Anzahl verschiedener Samples in allen Dynamikstufen an, und sogar in jeder Dynamikstufe sind die Samples mehrfach vorhanden, so da\u00df selbst bei einem Drumroll mit identischen MIDI-Noten ein organischer Soundeindruck entsteht, da kein exakt identisches Sample zweimal hintereinander verwendet wird.<\/p>\n<p>Anwendungsbeispiele:<\/p>\n<p>\u2022 addieren von unterem Snare Mikro (Snare-Teppich), Overheads, Raum-Mikros<br \/>\n\u2022 synthetischen Drums eine organische Komponente hinzuf\u00fcgen[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_single_image image=&#8220;39689&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;10&#8243; margin_bottom=&#8220;10&#8243;][vc_column][vc_message color=&#8220;alert-info&#8220; message_box_color=&#8220;alert-info&#8220; icon_type=&#8220;pixelicons&#8220; icon_pixelicons=&#8220;vc_pixel_icon vc_pixel_icon-info&#8220;]<\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\">KICK<\/h4>\n<p>[\/vc_message][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;10&#8243; margin_bottom=&#8220;10&#8243;][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h3>KICK DECONSTRUCTED &#8211; FREQUENZEN UND TUNING<\/h3>\n<p>Ein Kick Drum-Sound besteht im wesentlichen aus den folgenden drei Komponenten:<\/p>\n<p>1. Ein Grundton im Tiefbass-Bereich, in der Regel zwischen 45 &#8211; 75 Hz.<\/p>\n<p>2. Der Druckpunkt der grob um 100 Hz herum liegt (zwischen 90 und 150 Hz, also eine Oktave \u00fcber dem Grundton)<\/p>\n<p>3. Obert\u00f6ne und Noise (180 Hz &#8211; nach oben offen)<\/p>\n<p>Gemeinsam bilden diese drei Komponenten den Kick Drum-Sound. Abstrakt betrachtet \u00e4hnlich so wie ein Kontrabass, ein Cello, eine Bratsche und einige Geige zusammen ein Ensemble bilden.<br \/>\nUm die Kick Drum optimal im Mix zu platzieren, werden diese drei Komponenten separat betrachtet und bearbeitet.<\/p>\n<p>Manche Producer verwenden f\u00fcr jede dieser Komponenten unterschiedliche Samples, und es kommt vor, da\u00df der Produzent diese auf separaten Spuren zum Mischen liefert. Aber selbst, wenn nur eine einzelne Kick-Spur zur Verf\u00fcgung steht, kann man diese einfach auf eine weitere Spur kopieren. Mit einem Hochpass-Filter (HPF) kann man z.B. alles unter 150Hz wegfiltern, und erh\u00e4lt dadurch ein Signal, das exklusiv aus der Komponente 3 (Obert\u00f6ne und Rauschen) besteht. Man kann dann mit verschiedenen Bearbeitungen experimentieren, wie Bands\u00e4ttigung, Verzerrung, Kompression\/Limiting, und dann dieses bearbeitetes Signal in den Originalsound mischen.<\/p>\n<p>Ein kleines Beispiel zum separieren der Kick in drei einst\u00e4ndige Komponenten: Der Screenshot zeigt, da\u00df der Grundton mit einem Hochpassfilter entfernt wurde , der Druckpunkt um 5dB abgesenkt wird, und bei 2500Hz, also Obert\u00f6ne und Rauschen, um 5,1 dB angehoben.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_single_image image=&#8220;39693&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;10&#8243; margin_bottom=&#8220;10&#8243;][vc_column][vc_column_text]Der Grundton (1.) und der Druckpunkt (2.) sind entscheidende Elemente in moderner Musik und diese Frequenzen sollten im Mix Ihren Freiraum haben. Obert\u00f6ne und Noise (3.) sind sehr wichtig, um die Kick im Mix lokalisieren zu k\u00f6nnen, speziell auf bass-schwachen Konsumenten-Systemen wie Laptops, Smartphones, kleinen tragbaren Lautsprechern und billigen Ohrh\u00f6rern.<\/p>\n<p>Mit Hilfe von Filtern separiere ich manchmal die drei Komponenten auf drei unterschiedliche Spuren die ich mit drei Fadern auf meiner SSL Console kontrolliere &#8211; Top Mixer verwenden diese Technik seit vielen Jahren, und auf einem SSL ist das Routing schnell konfiguriert &#8211; das Signal wird \u00fcber den \u201eSmall Fader\u201c zur Routing Matrix geschickt, und \u00fcber die Routing Matrix an zwei weitere gro\u00dfe Fader geschickt. Das l\u00e4\u00dft sich nat\u00fcrlich noch ausweiten durch extra Channels f\u00fcr Parallelkompression, und virtuelle Overhead und Raummikros die ein Drum Replacement Plugin generiert.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;10&#8243; margin_bottom=&#8220;10&#8243;][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h3>808 KICKS &#8211; DEUTLICHER GRUNDTON, KAUM OBERT\u00d6NE<\/h3>\n<p>Synthetische Kick Drums, z.B. von der Roland TR-808\/909 haben einen sehr klaren und definierten Grundton. Die Tonh\u00f6he wird oft nach dem Anschlag von einer H\u00fcllk\u00fcrve nach unten moduliert, was gleichzeitig bedeutet, da\u00df der Grundton das ganze Bass-Spektrum durchl\u00e4uft, z.B. bei einem Sweep von 80Hz runter zu 10Hz. Eine solche H\u00fcllkurve macht diese Kicks schwerer zu mischen, und ich empfehle, in diesem Fall gleichzeitig noch einen Analyser im Blick zu haben, denn nur sehr wenige R\u00e4ume sind in diesem Frequenzbereich ohne Resonanzen und L\u00f6cher.<\/p>\n<p>F\u00fcr diese Art von Kicks gibt es jede Menge analoge Ger\u00e4te (sowie deren Plugin-Versionen), die der Kick Obert\u00f6ne hinzuf\u00fcgen, was den Sound im Mix lokalisierbarer macht &#8211; vom subtilen Pultec EQ, <a href=\"https:\/\/mixedbymarcmozart.com\/de\/2014\/10\/23\/geheimakte-kompression-teil-1-obertoene\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Fairchild R\u00f6hrenkompression<\/a>, oder analoger Bands\u00e4ttigung, bis zu Gitarrenverzerrern oder einem Marshall Amp! Klingt extrem, kann aber einfach auf eine Kopie der Originalspur angewandt werden, und dann leicht dazugemischt\u2026 oft reicht das schon, um eine synthetische Kick mit h\u00f6rbaren Obert\u00f6nen anzureichern.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;10&#8243; margin_bottom=&#8220;10&#8243;][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h3>AKUSTISCHE KICKS &#8211; KOMPLEXER ALS 808\/909<\/h3>\n<p>Eine akustische Bass (Kick) Drum ist im Grunde genommen ein kleiner zylinderf\u00f6rmiger Raum in sich selbst, an dessen Enden zwei Trommelfelle resonieren, und nat\u00fcrlich auch akustisch interagieren mit dem Aufnahmeraum &#8211; all dies zusammen f\u00fchrt in der Summe zu einem Sound mit sehr komplexen Obert\u00f6nen und manchmal sogar mehreren eng zusammenliegenden Grundt\u00f6nen und Druckpunkten.<\/p>\n<p>Durch die h\u00f6here Komplexit\u00e4t durch viele Grund- und Obert\u00f6ne, die sich gegenseitig modulieren, entsteht ein sehr reichhaltiges Frequenzspektrum, mit dem sich sehr flexibel arbeiten l\u00e4\u00dft.<\/p>\n<p>Um die Grund- und Obert\u00f6ne eines Klangs zu identifizieren, eignet sich der Channel EQ, der bei Logic Pro X dabei ist. Mit einer starken schmalbandigen Anhebung f\u00e4hrt man durch das Frequenzspektrum, und wo die h\u00f6chsten Pegel entstehen, befindet sich ein Grund- oder Oberton.<\/p>\n<p>Wie gesagt, bei akustischen Drum-Sounds gibt es manchmal mehrere Grundt\u00f6ne, die nahe beieinander liegen. Welche man anhebt oder absenkt, h\u00e4ngt von vielen Faktoren ab &#8211; die Tonart des Songs, wo Bass-Gitarre oder Bass-Synth frequenzm\u00e4\u00dfig stattfinden, und nat\u00fcrlich vor allem vom Geschmack des Produzenten und dem Genre des Songs.<\/p>\n<p>Sogar eine komplett gegen die Tonart des Songs verstimmte Kick Drum kann die L\u00f6sung sein, wenn es zum Song und Genre passt.<\/p>\n<p>Generell betrachtet sind bei Top-Produktionen diese Frequenzen allerdings sehr fein mit der Tonart des Songs abgestimmt.<\/p>\n<p>Um beim Thema \u201cTuning\u201d zu bleiben &#8211; die Funktion \u201cIn neue Sampler-Spur umwandeln\u201d ist ein sehr n\u00fctzliches Feature von Logic Pro, gerade zum bearbeiten von Drums. Mit einem Klick wird eine Audio-Spur in einzelne Samples umgewandelt, die von einer MIDI-Spur, die ebenfalls automatisch generiert wird, getriggert wird. Spielt man die Sampler-Spur ab, klingt sie identisch zur urspr\u00fcnglichen Audio-Spur, allerdings k\u00f6nnen die einzelnen Drum-Sounds nun im Sample bearbeitet werden.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_single_image image=&#8220;39697&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;10&#8243; margin_bottom=&#8220;10&#8243;][vc_column][vc_column_text]Das funktioniert hervorragend, wenn zum Beispiel die Kick Drum mit der Song-Tonart kollidiert (weil z.B. exakt einen Halbton daneben). Im Sampler kann man alle diese Kicks mit der globalen Tuning-Funktion \u201c-1\u201d transponieren, und schon passt es.<br \/>\nNach meiner Erfahrung kann manchmal schon eine minimale Tuning-Korrektur der Kick, beispielsweise 10 cent eines Halbtons, das Low-End einer Mischung merklich aufr\u00e4umen.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_single_image image=&#8220;39701&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;10&#8243; margin_bottom=&#8220;10&#8243;][vc_column][vc_column_text]Wir d\u00fcrfen dabei nie vergessen, da\u00df Instrumente im Bassbereich die gr\u00f6\u00dfte Energie besitzen, und m\u00fcssen daher sehr genau auf die Feinabstimmung der Frequenzen achten.<\/p>\n<p>In welchem Verh\u00e4ltnis auch immer die verschiedenen Komponenten der Kick Drum am Ende abgestimmt werden, es ist eine gute Angewohnheit, die Frequenzen der 3 Haupt-Komponenten zu identifizieren, so da\u00df wir im weiteren Verlauf der Mischung immer Zugriff darauf haben.<br \/>\nDie Frequenzen lassen sich wie gesagt mit einem EQ Plugin in Verbindung mit einem Analyser recht einfach finden, ich selber verwende den Channel EQ von Logic Pro X, mit dem im EQ Plug-in eingebauten Analyser. Zum lokalisieren der Resonanzen eignet sich der Channel EQ noch besser als der Linear Phase EQ, da der Channel EQ, \u00e4hnlich wie ein analoger EQ, mehr Resonanzen erzeugt und man klareres Feedback vom Plug-In bekommt, wenn man auf eine Resonanz trifft.<br \/>\nZum eigentlichen bearbeiten empfehle ich dann allerdings einen Linear Phase EQ, und in Logic Pro X lassen sich sogar die Settings vom Channel EQ auf den Linear Phase EQ kopieren, was die Sache sehr vereinfacht. Zus\u00e4tzlich zu den Hauptkomponenten setze ich oft noch EQ-Punkte zwischen oder neben diese und senke dort die Frequenzen ab, um die Hauptkomponenten klarer zu definieren.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;10&#8243; margin_bottom=&#8220;10&#8243;][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h3>NOCH EINE SACHE\u2026<\/h3>\n<p>Wichtig ist, das die EQ-Frequenzen erst mal an der richtige Stelle sitzen &#8211; wie viel man dann im Einzelnen anhebt oder absenkt, l\u00e4\u00dft sich am Besten im Zusammenhang mit den anderen Spuren beurteilen, oder zumindest w\u00e4hrend man die Kick Drum zusammen mit dem Bass und dem Gesang abspielt.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;10&#8243; margin_bottom=&#8220;10&#8243;][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h3>ATTACKE, DIE TRANSIENTEN KOMMEN!<\/h3>\n<p>Als Transient wird der erste harte Impuls, mit dem ein Klang beginnt, bezeichnet. Das Zupfger\u00e4usch einer Gitarre, die kleinen H\u00e4mmerchen bei einem Klavier, oder der durch das Fusspedal ausgel\u00f6ste Schlag auf das Fell einer Kick Drum.<br \/>\nBei elektronischen Schlagzeug-Kl\u00e4ngen entsteht der Transient entweder durch das extreme schnelle Einschwingen einer VCA-H\u00fcllkurve (bei analogen Klangerzeugung springt die Spannung in voller Geschwindigkeit von 0 auf die maximale Spannung, was in der Regel einen h\u00f6rbaren \u201cKlick\u201d erzeugt) oder durch einen Rauschgenerator, der ebenfalls einen sehr kurzen h\u00fcllkurvengesteuerten Klick zum Resultat hat.<\/p>\n<p>Das hinzugemischte \u201cKlick-Rauschen\u201d ist eine Erfindung von Drum-Synthesizer Pionier Dave Simmons &#8211; wer alt genug ist, erinnert sich bestimmt an die SIMMONS E-Schlagzeuge aus den fr\u00fchen 80ern. Das SIMMONS-Drumset war im wesentlichen ein 5 oder 6-stimmiger Synthesizer mit einer separat einstellbaren Stimme f\u00fcr jedes Schlagzeug-Instrument. Die Klangerzeugung kombinierte das schon erw\u00e4hnte kurze Klicken mit stimmbaren Oszillationen die mit einer Tonh\u00f6hen-H\u00fcllkurve verbunden waren. Dazu konnte man l\u00e4nger ausklingendes gefiltertes Rauschen dazu mischen (welches eine Art \u201cSnare-Teppich\u201d simulieren sollte). Sicher hat jeder schon einmal diese typischen \u201cLaser\u201d-Drumsounds der 80er geh\u00f6rt.<\/p>\n<p>Der SIMMONS Kick Drum-Sound lag klanglich ungef\u00e4hr zwischen einer 808\/909-Kick und einer modernen \u201cProgressive Metal\u201d Kick.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_single_image image=&#8220;39665&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;10&#8243; margin_bottom=&#8220;10&#8243;][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h3>KONTROLLIERTE ATTACKE!<\/h3>\n<p>Die Lautst\u00e4rke des Transienten ist immer ein guter Ansatzpunkt, um aus der Kick Drum das Optimale rauszuholen. Selbst wenn der Kick-Sound perfekt zum Song passt, kommt es vor, da\u00df man sich im Zusammenhang mit allen Instrumenten w\u00fcnscht, die Kick w\u00e4re ein St\u00fcck pr\u00e4senter, ohne da\u00df man gleich den Bassbereich \u00fcberladen m\u00f6chte.<\/p>\n<p>Hier sind drei M\u00f6glichkeiten, die bei mir regelm\u00e4\u00dfig zum Einsatz kommen:<\/p>\n<p><strong>1. Transienten Designer<\/strong><\/p>\n<p>Es gibt eine Reihe solcher Plug-Ins auf dem Markt, und das bekannteste ist der SPL Transient Designer, der auf der gleichnamigen 4-kanaligen Hardware-Version basiert. Viele andere Hersteller bieten \u00e4hnliche L\u00f6sungen an, und die Ergebnisse \u00e4hneln sich.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_single_image image=&#8220;39661&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;10&#8243; margin_bottom=&#8220;10&#8243;][vc_column][vc_column_text]<strong>2. Noise Gates<\/strong><\/p>\n<p>Hier ist der Trick mit dem Noise Gate: man kopiert die Kick Drum auf eine zweite Spur und benutzt ein Noise Gate um den Sound extrem kurz ausklingen zu lassen &#8211; eben nur den Transienten. Dieses Signal kann dann zum Original dazugemischt werden, um den Transienten zu verst\u00e4rken. M\u00f6chte man weniger Transient, kehr man einfach die Phase des Noise Gate-Kicks um.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_single_image image=&#8220;39657&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;10&#8243; margin_bottom=&#8220;10&#8243;][vc_column][vc_column_text]<strong>3. Sampling<\/strong><\/p>\n<p>Wenn die Kick aus dem Sampler kommt, ist es ebenfalls einfach &#8211; bei der Lautst\u00e4rke-H\u00fcllkurve des Samplers einfach die Attack-Zeit anheben, schon verschwindet der Transient. Wie man die Kick in den Sampler bekommt, haben wir ja schon weiter oben diskutiert.<br \/>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;10&#8243; margin_bottom=&#8220;10&#8243;][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h3>L\u00c4NGE \/ AUSKLINGZEIT<\/h3>\n<p>Am allerwichtigsten ist nat\u00fcrlich, da\u00df wir die L\u00e4nge bzw. Ausklingzeit der Kick unter Kontrolle bringen &#8211; hiermit lebt oder stirbt der Groove! Bitte nicht vergessen: auch hier kann es sehr hilfreich sein, die drei Hauptkomponenten der Kick getrennt in Ihrer Ausklingzeit einstellen zu k\u00f6nnen.<br \/>\nAls Werkzeuge k\u00f6nnen auch hier Transienten Designer, Noise Gates und Sampling sehr n\u00fctzlich sein &#8211; aber nat\u00fcrlich k\u00f6nnen wir auch direkt in die Wellenform gehen und die Kick exakt an dem gew\u00fcnschten Punkt schneiden, sowie diesen Punkt mit dem gew\u00fcnschten Fade versehen.<\/p>\n<p>Auch dazu gibt es in Logic Pro ein sehr n\u00fctzliches Feature:<\/p>\n<p>\u201cStille von Audioregion entfernen&#8220;[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_single_image image=&#8220;39653&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_single_image image=&#8220;39649&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;10&#8243; margin_bottom=&#8220;10&#8243;][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<p>Diese Funktion entfernt die \u201cStille\u201d zwischen den Kicks unterhalb eines einzugebenden Schwellenwert.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_single_image image=&#8220;39645&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;10&#8243; margin_bottom=&#8220;10&#8243;][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<p>Und hier mit einem passenden Fade out versehen.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_single_image image=&#8220;39641&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;10&#8243; margin_bottom=&#8220;10&#8243;][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h3>KICK SITZT IMMER IN DER MITTE &#8211; MONO. PUNKT.<\/h3>\n<p>Zumindest der direkte Tiefbass-Anteil der Kick Drum. Wenn notwendig, kann man die Kick bei 300Hz aufsplitten, den Grundton und Druckpunkt in mono belassen und lediglich Obert\u00f6ne und Rauschen in Stereo mischen.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;10&#8243; margin_bottom=&#8220;10&#8243;][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h3>DER BUS IST WEG &#8211; SIDECHAIN EINRICHTEN.<\/h3>\n<p>Egal ob ich bei einem Mix plane einen Sidechain von der Kick zu verwenden oder nicht &#8211; ich richte den ersten Send der Kick \u00fcber Bus 64 immer so ein, da\u00df man dort ein Sidechain-Signal der Kick abgreifen kann. Der Send steht auf \u201cUnity Gain\u201d (= 0 dB) und gibt des Pre Fader identisch weiter an Bus 64. Auf Bus 64 den \u201cOutput\u201d deaktivieren, was in Logic Pro heisst, \u201cNo Output\u201d auszuw\u00e4hlen.<\/p>\n<p>Die Busse 64, 63, 62, 61 sind meine Standard Sidechain-Busse f\u00fcr Kick, Snare Vocals, und was sonst noch andere Elemente im Mix zur\u00fcckdr\u00e4ngen muss. Ich nutze sie nicht immer, aber wenn sie gebraucht werden, sind sie schon eingerichtet in meinem Template.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_single_image image=&#8220;39637&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;10&#8243; margin_bottom=&#8220;10&#8243;][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<p>Ohne hier ins Detail zu gehen &#8211; das Sidechain-Signal wird \u00fcblicherweise verwendet um Bass Gitarre oder Bass Synths bei jedem Kick Drum-Schlag ein paar dB zur\u00fcckzunehmen. Fast allen Kompressor Plug-Ins kann man einen Sidechain-Eingang zuweisen, wie z.B. im Bild unten der Stand Kompressor von Logic, aber nat\u00fcrlich funktioniert die gleiche Technik auch hervorragend mit einem Multiband Kompressor\/EQ wie z.B. dem \u201cWaves C6 Sidechain\u201d.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_single_image image=&#8220;39633&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;10&#8243; margin_bottom=&#8220;10&#8243;][vc_column][vc_column_text]Die hier besprochenen Ma\u00dfnahmen erm\u00f6glichen in der Summe eine umfassende Kontrolle \u00fcber die Kick Drum, und dadurch auch \u00fcber die Balance zwischen Kick und Bass. Nicht alles, was hier besprochen wurde, wird in jedem Mix zum Einsatz kommen &#8211; es gibt durchaus Producer, die ein Kick so liefern, da\u00df sie perfekt im Mix sitzt.<\/p>\n<p>In diesem Fall heisst es: aufdrehen und weiter gehts![\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;10&#8243; margin_bottom=&#8220;10&#8243;][vc_column][vc_message color=&#8220;alert-info&#8220; message_box_color=&#8220;alert-info&#8220; icon_type=&#8220;pixelicons&#8220; icon_pixelicons=&#8220;vc_pixel_icon vc_pixel_icon-info&#8220;]<\/p>\n<h4 style=\"text-align: center;\">BASS<\/h4>\n<p>[\/vc_message][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;10&#8243; margin_bottom=&#8220;10&#8243;][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<p>Ob der Bass im Mix so klingt, wie er soll, h\u00e4ngt in gro\u00dfem Ma\u00dfe davon ab, wieviel Platz die Kick Drum einnimmt, und wo der Bass frequenzm\u00e4\u00dfig relativ dazu stattfindet. Wenn dieses Konzept noch nicht klar genug ist, dann schlage ich vor, nochmal den Anfang dieses Artikels zu lesen, und in der besprochenen Art und Weise ein paar Songs zu analysieren.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;10&#8243; margin_bottom=&#8220;10&#8243;][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h3>KLEINE MERKLISTE ZUM THEMA BASS<\/h3>\n<p>\u2022 Um die Lautst\u00e4rke jeder einzelnen Bassnote objektiv beurteilen zu k\u00f6nnen, braucht man hochwertige Lautsprecher mit einem gro\u00dfen Frequenzumfang, und einen sehr guten Abh\u00f6rraum. Den meisten Wohnr\u00e4umen, noch dazu wenn wenig oder keine akustischen Optimierungen getroffen wurden, kann man in dieser Hinsicht nicht trauen. Pegelanzeigen und Analyser sind ein gutes Hilfsmittel, aber was den Tiefbass-Bereich betrifft, kann man sich auch darauf allein nicht velassen.<\/p>\n<p>\u2022 Hochwertige Kopfh\u00f6rer haben hier ausnahmsweise ihren Platz. Wer keine optimale Abh\u00f6rsituation hat, kann mit Hilfe eines Kopfh\u00f6rers versuchen, per Automation jeder Bassnote die Objektiv gleiche Lautst\u00e4rke zu geben.<\/p>\n<p>\u2022 ein Bass-Sound, der im Mix funktioniert, hat selten \u00fcberm\u00e4\u00dfige Energie im Subsonic-Bereich (unter 40 Hz), und wenn doch, dann ist es meist eine gute Idee diesen Bereich abzusenken, oder zumindest in Sachen Dynamik zu kontrollieren.<\/p>\n<p>\u2022 Die meisten Lautsprecher k\u00f6nnen durchaus kurze Impulse von Frequenzen unter 40Hz verkraften, aber jeder l\u00e4nger ausklingendes Instrument das \u00fcberm\u00e4ssige Energie in diesem Bereich hat, muss soweit reduziert werden, da\u00df diese Frequenzen nicht die anderen Instrumente im Mix st\u00f6ren.<\/p>\n<p>\u2022 Durch das Hinzuf\u00fcgen von Obert\u00f6nen k\u00f6nnen tiefe T\u00f6ne lauter erscheinen, ohne da\u00df sie mehr Platz im Bassbereich verbrauchen.<\/p>\n<p>\u2022 Auch wenn die Grundt\u00f6ne der Bassnoten unter oder um 60Hz stattfinden, spielt der Frequenzbereich eine Oktave dar\u00fcber eine wesentlich gr\u00f6\u00dfere Rolle f\u00fcr die empfundene Lautst\u00e4rke. Mein Artikel \u00fcber Kompression und Obert\u00f6ne besch\u00e4ftigt sich mit diesem Ph\u00e4nomen.<\/p>\n<p>\u2022 Sidechaining, wenn nicht gerade als genre-typischer Effekt verwendet, sollte nur als Notl\u00f6sung verwendet werden, aber kann die in diesem Artikel besprochene Gesetze nicht au\u00dfer Kraft setzen.<\/p>\n<p>\u2022 Insbesondere in elektronischen Genres ist der Schl\u00fcssel zu einer guten Balance im Bass-Bereich die Feinabstimmung (im Sinne von \u201eTuning\u201c) zwischen Kick Drum und Bass. Dissonanzen zwischen den beiden Instrumenten kosten wertvollen Headroom und Lautheit im Bassbereich, und der Mix wird nicht so sauber klingen wie vielleicht beabsichtigt.<\/p>\n<p>\u2022 Der untere Frequenzbereich sollte f\u00fcr Instrumente reserviert sein, bei denen man die tiefen Frequenzen auch wirklich h\u00f6rt. In der Regel kann man sie an einer Hand abz\u00e4hlen. Wenn ein Instrument keine h\u00f6rbaren Frequenzen unterhalb von 120Hz haben, sollte man dort einen Hochpass-Filter ansetzen. Dieser Platz wird dringend ben\u00f6tigt!<\/p>\n<p>Ziel dieses Artikels war es, die wichtigsten Tipps und Tricks durchzugehen f\u00fcr eine gesunde Balance zwischen Kick Drum und Bass. Zu diesem Zeitpunkt bestimmen wir NICHT die Endlautst\u00e4rke des Bassbereichs, daher sollte auf jeden Fall vermieden werden, irgendwelche tiefen Frequenzen anzuheben. Wieviel Bassgehalt der Mix am Ende hat, entscheiden wir zu einem sp\u00e4teren Zeitpunkt.<br \/>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<p>Wem dieser Artikel gefallen hat, sollte mal ins Inhaltsverzeichnis des <a href=\"https:\/\/mixedbymarcmozart.com\/your-mix-sucks-the-international-mixing-bestseller\/?lang=de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Bestsellers YOUR MIX SUCKS<\/a> reinschauen. Das eBook ist jetzt auch <a href=\"https:\/\/mixedbymarcmozart.com\/your-mix-sucks-the-international-mixing-bestseller\/?lang=de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">in deutscher Sprache erh\u00e4ltlich<\/a>.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_video link=&#8220;https:\/\/youtu.be\/UCGr8JbJItU&#8220;][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row margin_top=&#8220;10&#8243; margin_bottom=&#8220;10&#8243;][vc_column][vc_column_text] Der folgende Artikel ist eine Vorab-Version zum Thema Kick und Bass, aus dem Bestseller-eBook YOUR MIX SUCKS, welches nun\u00a0auch in deutscher Sprache erschienen ist. Ein guter Mix ist die Summe vieler Entscheidungen. Die Reihenfolge, in der wir hierbei vorgehen, ist nicht immer wichtig. 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