{"id":35654,"date":"2015-06-22T12:29:39","date_gmt":"2015-06-22T10:29:39","guid":{"rendered":"https:\/\/mixedbymarcmozart.com\/2015\/06\/22\/its-all-about-the-vocals-a-complete-tutorial-on-mixing-vocals\/"},"modified":"2021-10-21T12:28:25","modified_gmt":"2021-10-21T10:28:25","slug":"vocals-mischen-bearbeitung-von-gesang-das-komplette-tutorial","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mixedbymarcmozart.com\/de\/2015\/06\/22\/vocals-mischen-bearbeitung-von-gesang-das-komplette-tutorial\/","title":{"rendered":"[Vocals mischen &#8211; das komplette Tutorial]"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]Sp\u00e4testens nachdem wir uns um organisatorische Aspekte unseres Mixes und wichtige Basics gek\u00fcmmert haben, ist es an der Zeit, uns auf die Vocals zu fokussieren &#8211; in vielen F\u00e4llen das mit Abstand wichtigste Instrument in unserem Mix.<\/p>\n<p>Die menschliche Stimme ist das komplexeste Instrument, mit dem wir arbeiten, und bevor wir zum eigentlichen Vocal-Mix kommen, besch\u00e4ftigen wir uns mit den wichtigsten Teilaspekten.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_single_image image=&#8220;21758&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;0&#8243; margin_bottom=&#8220;0&#8243; css=&#8220;.vc_custom_1469548718340{margin-bottom: 10px !important;}&#8220;][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h3><strong>EIN KURZER EXKURS INS THEMA VOCAL RECORDING<\/h3>\n<p><\/strong><\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Als Mix Engineer reparieren wir sehr oft\u00a0die Fehler, die bei einer schlechten Gesangsaufnahme gemacht wurden. Die H\u00e4ufigsten sind:[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;0&#8243; margin_bottom=&#8220;0&#8243; css=&#8220;.vc_custom_1469548784087{margin-bottom: 10px !important;}&#8220;][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h4>1. ZU VIELE H\u00d6HEN UND S-LAUTE<\/h4>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Der jeweils aktuell angesagte Vocal-Sound ver\u00e4ndert sich h\u00e4ufig &#8211; Trends kommen und gehen. Seit vielen Jahren ist das Sony C800G R\u00f6hrenmikrofon im Profibereich sehr beliebt. Ohne Zweifel eines der besten Mikrofone, die jemals gebaut wurden, und gleichzeitig Ausl\u00f6ser eines Trends, der oft in exzessiven S-Lauten auf den Gesangsspuren resultiert.<br \/>\nDabei ist ein Mikrofon, das H\u00f6hen betont NICHT das eigentliche Problem, sondern exzessive H\u00f6hen in S-Lauten, die direkt bei der Aufnahme durch einen unpassend eingestellten Kompressor gejagt werden.<\/p>\n<p>Ich rate in den meisten F\u00e4llen davon ab, beim Vocalrecording einen Kompressor einzusetzen, wenn das Ziel ein Vocal-Sound mit \u201ecrispen\u201c H\u00f6hen ist.<\/p>\n<p>Der Trend zu organischeren Sounds ist allerdings in vollem Gange, und mit einem organischeren Gesangs-Sound sind auch die \u00fcbertriebenen H\u00f6hen auf den Vocals etwas zur\u00fcckgegangen.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;0&#8243; margin_bottom=&#8220;0&#8243; css=&#8220;.vc_custom_1469548816484{margin-bottom: 10px !important;}&#8220;][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h4>2. KEIN POP-SCHUTZ<\/h4>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Wenn bei der Gesangsaufnahme kein Pop-Schutz vor dem Gesangsmikrofon platziert ist, wird die Aufnahme mit hoher Wahrscheinlichkeit einige Dropouts im Audio-Signal haben. Sehr schwer bis gar nicht zu reparieren.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;0&#8243; margin_bottom=&#8220;0&#8243; css=&#8220;.vc_custom_1469548847725{margin-bottom: 10px !important;}&#8220;][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h4>3. AUFNAHMEN AUS DER GESANGSKABINE<\/h4>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Die meisten selbstgebastelten Gesangskabinen sind nicht in der Lage, breitbanding effektiv zu absorbieren, sodass lediglich die H\u00f6hen ged\u00e4mpft werden &#8211; der Sound wird nicht nur dumpf und hohl, sondern auch voller Kammfiltereffekte, die wir in Form von unangenehmen Resonanzen in den Mitten h\u00f6ren.<br \/>\nGesang klingt wesentlich besser, wenn er in einem gr\u00f6\u00dferen Raum aufgenommen wurde, und es ist im Vergleich einfacher, mit ein paar mehr Reflexionen aus einem gr\u00f6\u00dferen Raum umzugehen, als die \u00e4u\u00dferst unangenehmen Resonanzen entfernen zu m\u00fcssen, die durch Kammfilter-Effekte entstehen.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;0&#8243; margin_bottom=&#8220;0&#8243; css=&#8220;.vc_custom_1469548872296{margin-bottom: 10px !important;}&#8220;][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h4>4. KOMPRESSOR BEI DER GESANGSAUFNAHME<\/h4>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Der Einsatz eines Kompressors bei der Aufnahme ist eine \u00fcberlieferte Gewohnheit aus den Zeiten der analogen Aufnahme, und heute nicht mehr notwendig. Nimm Dir reichlich Zeit, den Mikrofonvorverst\u00e4rker und die Aufnahmepegel vorsichtig einzustellen, und achte auf ausreichend Headroom auch w\u00e4hrend der lautesten Stellen im Song. Alles andere entscheiden wir sp\u00e4ter.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;0&#8243; margin_bottom=&#8220;0&#8243; css=&#8220;.vc_custom_1469548898340{margin-bottom: 10px !important;}&#8220;][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h4>TUNING<\/h4>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Das Stimmen von Gesang (\u201eTuning\u201c) ist technisch gesehen weniger Mixing als die Reparatur einer schlechten Performance, aber da es technisch m\u00f6glich ist, geh\u00f6rt es nat\u00fcrlich zum Repertoire des Mix Engineers und l\u00e4sst unsere Arbeit besser aussehen, wenn effektiv eingesetzt.<br \/>\nWer es noch nicht ausprobiert hat, dem empfehle ich, die Response-Zeit des Tuning-Plugin zu automatisieren. Man kann dadurch einen bestimmten Ton stark korrigieren, ohne das der \u00dcbergang in das Tuning h\u00f6rbar ist.<\/p>\n<p>Bei der Verwendung von Tuning Plugins sollte man auf keinen Fall alle Dopplungen der Lead Vocals stimmen. Dies gilt auch bei Backing Vocals &#8211; wenn man zwei Dopplungen hat, sollte man nur eine mit Tuning versehen, und zwischen den Spuren mit Tuning eine leichte Verstimmung erzeugen, in dem man das linke Backing Vocal z.B. auf -5 cent feinstimmt, und das auf der rechten Seite auf +5 cent.<\/p>\n<p>Der Grund daf\u00fcr ist, dass Tuning Plugins so exakt arbeiten, da\u00df Dopplungen sich stellenweise gegeneinander ausl\u00f6schen (Phasing-Effekt). Dies hat zur Folge, da\u00df es mit Dopplungen \u201ed\u00fcnner\u201c klingt als ohne. Bei allen Arten von Ch\u00f6ren oder auch Instrumental-Ensembles ist ein gewisses Grad an Verstimmung bei den einzelnen Spuren sogar f\u00f6rderlich.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;0&#8243; margin_bottom=&#8220;0&#8243; css=&#8220;.vc_custom_1469548921333{margin-bottom: 10px !important;}&#8220;][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h4><strong>WIR BAUEN EINE SIGNALKETTE F\u00dcR DIE LEAD VOCALS<\/strong><\/h4>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Die folgenden Schritte erfordern eine sehr niedrige Abh\u00f6rlautst\u00e4rke. Ich erledige diese Schritte immer auf meinem kleinen Portable. Die Vocals sollten gerade laut genug sein, da\u00df man die Lyrics versteht und der Melodie problemlos folgen kann.<br \/>\nIch kann es nicht oft genug wiederholen &#8211; die einzelnen Bl\u00f6cke einer Signalkette sind niemals \u201ein Stein gemei\u00dfelt\u201c. Du wirst zwischendurch immer wieder Feineinstellungen in der Kette vornehmen. Zum Beispiel m\u00fcssen die S-Laute nochmal feinjustiert werden, wenn der finale \u201eAttitude\u201c-Kompressor in der Kette ist. Das gilt f\u00fcr jeden einzelnen Baustein der Kette.<br \/>\nWichtig ist auch ein konsequentes Gain Staging innerhalb der Kette &#8211; das Signal sollte also am Eingang jedes Bausteins einen \u00e4hnlichen Pegel haben wie am Ausgang.<\/p>\n<p>Die folgende Signalkette hat insgesamt 3 Dynamikprozessoren mit jeweils dazwischengeschalteten Equalisern &#8211; diese Bausteine teilen sich die insgesamt ben\u00f6tigten Bearbeitungen. Keiner dieser Bausteine ist extrem eingestellt, jeder \u00fcbernimmt eine eigene Rolle, und beim Einstellen gilt immer \u201eWeniger ist mehr\u201c.<br \/>\nDen ein oder anderen Baustein auszuschalten ist auf jeden Fall eine Option &#8211; oft ben\u00f6tigt man sie nicht alle, um zum gew\u00fcnschten Ergebnis zu kommen.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;0&#8243; margin_bottom=&#8220;0&#8243; css=&#8220;.vc_custom_1469548948447{margin-bottom: 10px !important;}&#8220;][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h3>1. KONTINUIT\u00c4T<\/h3>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]An diesem Punkt arbeiten wir mit dem unbearbeiteten Vocal-Signal. Ich m\u00f6chte trotzdem kurz \u00fcber das Thema \u201eAutomation\u201c sprechen, denn wir werden auf den Lead Vocals zwei voneinander unabh\u00e4ngige Lautst\u00e4rkeautomationen einsetzen: vor der Signalkette, und nach der Signalkette.<\/p>\n<p>Die Automation vor der Signalkette korrigiert Ungleichm\u00e4\u00dfigkeiten in der Performance des S\u00e4ngers. Wir stellen die Kontinuit\u00e4t der Pegel in der Performance her, wie wir sie uns idealerweise schon bei der Aufnahme gew\u00fcnscht h\u00e4tten. An diesem Punkt gibt es einen fast nahtlosen \u00dcbergang zur Vorbereitung der Mix-Session, und es ist durchaus m\u00f6glich, dass der Produzent uns die Vocals schon so liefert, dass wir hier nichts machen brauchen.<\/p>\n<p>Um dies zu \u00fcberpr\u00fcfen, lassen wir den Song von Anfang bis Ende laufen, und versuchen Phrasen oder Silben zu finden, die im Zusammenhang merklich unnat\u00fcrlich herausspringen oder etwas untergehen. Korrigiere diese Phrasen oder Silben in ganzen dB-Werten &#8211; es geht also nicht darum komplexe Automationskurven zu zeichnen &#8211; dies ist nur ein kleiner Schritt, um den Lead Vocals \u00fcber den Song hinweg eine nat\u00fcrliche Kontinuit\u00e4t zu geben. Eine nat\u00fcrliche Kontinuit\u00e4t verhindert auch, dass wir im weiteren Verlauf der Signalkette Kompressoren zur Korrektur von Lautst\u00e4rken missbrauchen.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;0&#8243; margin_bottom=&#8220;0&#8243; css=&#8220;.vc_custom_1469548971127{margin-bottom: 10px !important;}&#8220;][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h3>2. S-LAUTE<\/h3>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Sollten die nun immer noch unbearbeiteten Vocals zu unangenehmen S- oder \u201eZisch\u201c-Lauten neigen, setzen wir an diesem Punkt einen De-Esser ein.<\/p>\n<p>Ein De-Esser ist ein Kompressor, der auf das Entfernen von S-Lauten spezialisiert ist. Dies wird dadurch erreicht, dass die Kompression ausschliesslich von Signalen im Bereich 5-12kHz ausgel\u00f6st wird, technisch gesehen also entsprechende Filter in die sog. \u201eSidechain\u201c geschaltet sind.<\/p>\n<p>Die Frequenz, die man reduzieren m\u00f6chte, l\u00e4sst sich genauso einstellen, wie der Pegel in dB, bei dem der Kompressor anf\u00e4ngt S-Laute zu reduzieren.<\/p>\n<p>Es ist sinnvoll sich den exakten Frequenzbereich der S-Laute auf einem Analyzer anzusehen, und dann den De-Esser auf die entsprechende Frequenz einzustellen.<\/p>\n<p>Eine andere Herangehensweise w\u00e4re, die S-Laute schon vor der Signalkette zu reduzieren, was mit etwas mehr Zeitaufwand verbunden ist, aber im Ergebnis exakter. In Logic Pro isoliere ich dazu die S-Laute in eigene Audio-Regionen, die ich auf eine eigene Spur ziehe, aber durch die gleiche Signalkette (Channel-Strip) laufen lasse.<\/p>\n<p>Die Lautst\u00e4rke dieser Audio-Regionen reduziere ich um 6-10dB, abh\u00e4ngig davon, wie stark die Lead Vocals im weiteren Verlauf der Signalkette noch komprimiert werden. Die Pegel der S-Laute sollten am Anfang der Signalkette niedrig genug sein, dass sie unterhalb des Schwellenwertes (= Threshold) der Kompressoren liegen.<br \/>\nWenn also ein De-Esser in der Signalkette die S-Laute nicht pr\u00e4zise genug kontrollieren kann, ist diese Technik einzusetzen. Man kann nat\u00fcrlich auch noch weiter gehen und die S-Laute komplett auf einen anderen Channel Strip isolieren und mit einer ganz anderen Signalkette bearbeiten.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich wie mit S-Lauten kann man auch mit Atemger\u00e4uschen verfahren.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;0&#8243; margin_bottom=&#8220;0&#8243; css=&#8220;.vc_custom_1469548994284{margin-bottom: 10px !important;}&#8220;][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h3>3. W\u00c4RME<\/h3>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Zu diesem Zeitpunkt sollten die Lead Vocals tendenziell immer noch etwas zu leise im Gesamtzusammenhang sein &#8211; was uns im weiteren Verlauf hilft, ein Gef\u00fchl daf\u00fcr zu entwickeln, was noch fehlt. Wir \u00fcberpr\u00fcfen das, in dem wir mit Equalizern Frequenzen addieren und verschiedene Bereich ausprobieren, angefangen mit den unteren Mitten.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;0&#8243; margin_bottom=&#8220;0&#8243; css=&#8220;.vc_custom_1469548994284{margin-bottom: 10px !important;}&#8220;][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h3>A. Eine breitbandige Anhebung zwischen 200 und 500 Hz.<\/h3>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Der Pultec MEQ 5, mit einer leichten Anhebung zwischen 200 &#8211; 500Hz, ist in der Regel mein erster EQ in der Plugin-Kette. Diese breit ausgelegte EQ-Kurve l\u00e4sst sich \u00fcbrigens auch mit vielen Standard DAW-EQs simulieren.<br \/>\nIch gehe niemals tiefer als 200Hz, und hin- und wieder auch mal bis hoch zu 700Hz. Der gew\u00fcnschte Effekt ist, dem Gesang mehr W\u00e4rme und Gewicht im Mix zu geben.<\/p>\n<p>Bei einer guten Gesangsaufnahme sind diese Nuancen vielleicht auch schon bei der Aufnahme festgehalten wurden, dann er\u00fcbrigt sich dieser Schritt. Um diesen warmen, wuchtigen, und doch seidigen Charakter zu bekommen, experimentieren viele Produzenten w\u00e4hrend der Gesangsaufnahme mit Neve 1073 Mic-Pre&#8217;s und diversem R\u00f6hren-Equipment (von R\u00f6hrenmikros, R\u00f6hrenvorverst\u00e4rkern bis zu R\u00f6hrenkompressoren).<\/p>\n<p>Allerdings klingen meiner Erfahrung nach die meisten modernen Gesangsaufnahmen eher h\u00f6henbetont und d\u00fcnn, sodass ein kleiner Boost in den unteren Mitten fast nie schadet. Im Gegenteil, etwas \u00fcbertreiben ist oft an dieser Stelle kein Problem, denn wir k\u00f6nnen ja im weiteren Verlauf der Plugin-Kette gegensteuern, zum Beispiel mit einer sanften R\u00f6hrenkompression (mir w\u00fcrden dazu Fairchild und Summit TLA-100A einfallen).<\/p>\n<p>Sollte der unbearbeitete Gesang von vornherein \u201emuddy\u201c oder \u201eboomy\u201c wirken, dann empfehle ich, zu \u00fcberpr\u00fcfen, ob dies von spezifischen Resonanzfrequenzen verursacht wird. Mit einem Linear Phase EQ zu Beginn der Plugin-Kette lassen sich diese leicht lokalisieren und schmalbandig absenken. Diese unangenehmen Resonanzen in den tiefen Mitten werden oft von \u201etot\u201c klingenden kleinen Gesangskabinen verursacht, welche tiefe Frequenzen nicht ausreichend absorbieren k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Nachdem man diese Resonanzen entfernt hat, ist dann auch wieder genug Platz in den unteren Mitten, um den besprochenen Pultec-boost anzuwenden.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_single_image image=&#8220;3401&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;0&#8243; margin_bottom=&#8220;0&#8243; css=&#8220;.vc_custom_1469548994284{margin-bottom: 10px !important;}&#8220;][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h3>B. Ein R\u00f6hrenkompressor zur Obertonanreicherung<\/h3>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Nach der Anhebung in den unteren Mitten setzen wir einen R\u00f6hrenkompressor ein, der den warmen Charakter noch weiter betont. Es geht in diesem Schritt \u00fcberhaupt nicht um den Einsatz von Kompression als Pegelkorrektur, sondern wir nutzen den Kompressor, um das Signal mit Obert\u00f6nen \u00fcberhalb der zuvor erzeugten EQ-Anhebung anzureichern. Auch ohne dass der Kompressor Pegel reduziert, tr\u00e4gt er durch die addierten Obert\u00f6ne dazu bei, dass das Signal kompakter und runder wirkt.<\/p>\n<p>Der klassische Fairchild 660\/670 funktioniert an dieser Stelle hervorragend, aber hier wie an anderer Stelle ist auch Deine Kreativit\u00e4t gefragt. Leichte Bands\u00e4ttigung klingt an dieser Stelle auch sehr gut &#8211; wichtig ist, dass an dieser Stelle auf keinen Fall eine deutliche Pegel-Komprimierung h\u00f6rbar ist.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;0&#8243; margin_bottom=&#8220;0&#8243; css=&#8220;.vc_custom_1469549030611{margin-bottom: 10px !important;}&#8220;][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h3>4. PR\u00c4SENZ<\/h3>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]In einem dichten Mix m\u00fcssen wir bei den Lead Vocals Mittenfrequenzen betonen, die daf\u00fcr sorgen, dass der Gesang sich gegen\u00fcber dem Rest der Instrumente durchsetzt. Die klassischen SSL EQs sind die perfekte Wahl f\u00fcr diese Aufgabe. Bevor wir austesten, wie viel Mitten-Boost der Gesang vertr\u00e4gt, f\u00fcgen wir einen Kompressor in die Signalkette ein, der nach dem Mitten-Boost folgt. Danach k\u00f6nnen wir extreme Einstellungen testen, da der Kompressor bei extremen Peaks gegensteuert. Der Boost wirkt dadurch weniger harsch.<br \/>\nIn weniger dichten Parts des Songs ist oft weniger, oder gar keine Mittenanhebung notwendig, aber wenn die Vocals gegen einen \u201eWall of Sound\u201c antreten, wird es knifflig, und mit einer einzelnen Mittenanhebung ist es auch nicht getan, sondern eine mehr oder wenig musikalisch\/harmonisch aufgebaute Textur von Mittenanhebungen ist notwendig, damit das ganze musikalisch wirkt.<\/p>\n<p>Also nicht ganz so einfach wie das EQing mit dem Pultec\u2026[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;0&#8243; margin_bottom=&#8220;0&#8243; css=&#8220;.vc_custom_1469549030611{margin-bottom: 10px !important;}&#8220;][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h3>A. Mehrere Anhebungen zwischen 1k und 8k (SSL EQ)<\/p>\n<h3>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Den Anfang macht ein SSL E-Series EQ, bei dem wir das Frequenzband f\u00fcr die H\u00f6hen bei 8kHz +10dB anheben, dann auf 0dB zur\u00fcckgehen, und irgendwo dazwischen eine Einstellung finden, die funktioniert, Wir testen, ob BELL oder SHELF-Charakteristik besser funktioniert &#8211; BELL hebt nur die Frequenzen um 8kHz an, w\u00e4hrend SHELF (= BELL-Schalter deaktiviert) auch alle Frequenzen oberhalb von 8kHz anhebt. Sollte 8kHz die S-Laute zu stark betonen, gehen wir mit der Frequenz etwas tiefer.<\/p>\n<p>Im n\u00e4chsten Schritt heben wir das obere Mittenband (HMF) bei 4kHz an, und dann das unter Mittenband bei 2kHz. Wir spielen mit den Frequenzen und dem Q-Factor, bis die verschiedenen Mittenanhebungen in einer harmonischen Balance zueinander stehen &#8211; immer mit der Option, weniger oder gar nichts anzuheben.<\/p>\n<p>Das Ziel ist ein Cluster von Mittenanhebungen, die eine musikalische Textur von Frequenzen zwischen 1k und 8k bilden.<\/p>\n<p>Chris Lord-Alge ist ein Meister dieser EQ-Techniken, und wer seine \u201eCLA\u201c-Presets f\u00fcr den Waves SSL Channel aufmerksam studiert, insbesondere das \u201eRock Vocal\u201c-Preset, der kann zu diesem Thema eine Menge lernen. Auch bei den CLA-Sounds ist es sehr typisch, dass der Kompressor HINTER die EQ-Anhebung geschaltet wird, um die aggressiven Mitten etwas zu gl\u00e4tten.<\/p>\n<p>Mit den mitgelieferten EQ-Plugins der meisten DAWs lassen sich diese Ergebnisse gr\u00f6\u00dftenteils auch simulieren, wobei es nat\u00fcrlich einen Grund gibt, warum die SSL EQs so popul\u00e4r sind. Die Hardware-Originale von SSL sind dabei auch immer noch ein St\u00fcck aggressiver\u00a0als die Plugin-Emulationen.<\/p>\n<p>Mit API und Neve EQs lassen sich \u00e4hnliche Ergebnisse erzielen, die einen eigenen klanglichen Charakter haben. Ein Pultec ist f\u00fcr diese Zwecke nicht geeignet.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_single_image image=&#8220;3402&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;0&#8243; margin_bottom=&#8220;0&#8243; css=&#8220;.vc_custom_1469549057543{margin-bottom: 10px !important;}&#8220;][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h3>B. Kompression<\/h3>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Dieser Kompressor arbeitet Hand in Hand mit der gerade erzeugten Mittenanhebung und soll diese leicht entsch\u00e4rfen. Wir brauchen einen Kompressor, der ein paar dB reduzieren kann, ohne dass die Nat\u00fcrlichkeit und Musikalit\u00e4t des Signals darunter leidet.<br \/>\nMein pers\u00f6nlicher Favorit an dieser Position ist der Gates oder Retro Sta-Level, aber auch ein LA-3A gef\u00e4llt mir sehr gut. Der LA-2A oder Summit TL-100A kann hier ebenfalls hervorragend funktionieren, und es gibt ganz bestimmt noch weitere Kandidaten, aber durch die vorgenannten ist der Charakter schon mal eingekreist.<\/p>\n<p>Der Sta-Level kann unglaubliche Mengen an Pegel reduzieren, ohne dass merkliche Nebeneffekte wie Pumpen, Popp- oder Klick-Laute dabei auftreten. Wenn Du Dir nicht sicher bist, wie stark die Kompression sein soll, gilt hier wie \u00fcberall die Regel, dass weniger = mehr ist.<br \/>\nDie Qualit\u00e4t des verwendeten Kompressors hat an dieser Stelle einen gro\u00dfen Einfluss darauf, wie weit man mit der Lead Vocal-Bearbeitung gehen kann. Im Allgemeinen gebe ich gerne Budget-Empfehlungen, aber es gibt Situationen, wo High-End Equipment tats\u00e4chlich einen entscheidenden Vorsprung garantiert. Das ist \u00e4hnlich wie bei Equipment im Bereich Fotografie und Video. Mit hochwertigem Equipment bekommt so manche mittelm\u00e4\u00dfige Aufnahme pl\u00f6tzlich eine hochwertige, k\u00fcnstlerische Note.<\/p>\n<p>Das Ziel dieser Kompressor-Stufe ist es, eine nat\u00fcrliche Balance zu schaffen zwischen W\u00e4rme und Pr\u00e4senz, also den beiden Aspekten, die wir in Schritt 3 und 4 der Signalkette herausgearbeitet haben.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;0&#8243; margin_bottom=&#8220;0&#8243; css=&#8220;.vc_custom_1469549057543{margin-bottom: 10px !important;}&#8220;][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h3>5. ATTIT\u00dcDE<\/h3>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Wenn die Signalkette ein Kochtopf w\u00e4re, dann ist \u201eAttit\u00fcde\u201c die Stufe, wo das Signal kurz davor ist, anzubrennen. Diese Stufe wird nicht immer ben\u00f6tigt, ist also als \u201eoptional\u201c einzustufen.<\/p>\n<p>Eine der vielen erh\u00e4ltlichen Varianten des 1176 Kompressosr funktioniert an dieser Stelle am Besten, insbesondere wenn die Lead Vocals sich in einem dichten oder aggressiv klingendem Instrumental durchsetzen m\u00fcssen. Ein 1176 \u201eBlue Stripe\u201c erzeugt etwas mehr Obert\u00f6ne und Verzerrungen, ein 1176 \u201eBlack Face\u201c klingt etwas sauberer. Es gibt eine fast endlose Anzahl an Interpretationen des klassischen 1176 Kompressors, und Du kannst an dieser Stelle alle auszuprobieren, die Du zur Verf\u00fcgung hast.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;0&#8243; margin_bottom=&#8220;0&#8243; css=&#8220;.vc_custom_1469549079504{margin-bottom: 10px !important;}&#8220;][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h3>6. FINALE KONTROLLE \u00dcBER TON UND DYNAMIK<\/h3>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;0&#8243; margin_bottom=&#8220;0&#8243; css=&#8220;.vc_custom_1469549079504{margin-bottom: 10px !important;}&#8220;][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h3>A. EQ<\/h3>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Ein Pultec EQP-1a kann als letztes Plugin auf den Vocals die H\u00f6hen und B\u00e4sse sehr subtil abrunden. Mit einem Boost bei 20Hz, und einer Absenkung bei 20kHz klingen Vocals f\u00fcr mein Empfinden analoger &#8211; insbesondere die Absenkung der H\u00f6hen erinnert an die Charakteristik von analogen Bandmaschinen.<br \/>\nKeiner der beiden Eingriffe sollte in die tonale Essenz der Vocals eingreifen, es geht hier um Feinheiten. Der Boost bei 20Hz gibt nochmal einen Tick mehr Gewicht, und der H\u00f6hen-Cut reduziert Frequenzen die bei hohen Lautst\u00e4rken unangenehm werden.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_single_image image=&#8220;3400&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;0&#8243; margin_bottom=&#8220;0&#8243; css=&#8220;.vc_custom_1469549105079{margin-bottom: 10px !important;}&#8220;][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h3>B. Brickwall Limiter<\/h3>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Wenn man in Stufe 5 einen 1176 Kompressor einsetzt, f\u00fcgt dieser oft eine Mischung von Transienten und Obert\u00f6nen hinzu, die das Signal zwar sehr lebendig machen, aber als Pegelspitzen sichtbar sind. Ein Limiter, der diese etwas abf\u00e4ngt, h\u00e4lt den Pegel \u00fcberschaubar. Es geht hier wirklich nur um vereinzelte Pegelspitzen, und die Abklingzeit des Kompressors sollte \u00fcber 100ms liegen. Ein moderner Brickwall Limiter funktioniert hier sehr gut.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;20&#8243; margin_bottom=&#8220;20&#8243;][vc_column][vc_message message_box_color=&#8220;alert-danger&#8220; icon_type=&#8220;pixelicons&#8220; icon_pixelicons=&#8220;vc_pixel_icon vc_pixel_icon-bookmark&#8220;]<strong><\/p>\n<p>WICHTIG!<\/p>\n<p>Die soeben detailliert beschriebene Signalkette ist relativ komplex, so dass nat\u00fcrlich die M\u00f6glichkeit besteht die Lead Vocals zu extrem zu bearbeiten. Wer einen wirklich nat\u00fcrlichen Vocal-Sound m\u00f6chte braucht unter Umst\u00e4nden lediglich 3B (den subtilen R\u00f6hrenkompressor) und 6A (der Pultec f\u00fcr eine grundlegende Kontrolle der tonalen Balance).<br \/>\nEin nat\u00fcrlicher Vocal-Sound entsteht bei einer hochwertigen Aufnahme, und als Mix Engineers haben wir drauf so gut wie keine Einfluss.<\/p>\n<p>Auf der anderen Seite gebe ich Dir mit dieser Signalkette ein universelles Werkzeug in die Hand, mit dem Du jede Art von Lead Vocals bearbeiten kannst, und wenn sich Lead Vocals in einem dichten Arrangement durchsetzen sollen, kommt man um diverse Bearbeitungen nicht herum.<\/p>\n<p>Dabei sollte man aber niemals vergessen, dass auch sehr subtile Einstellungen an jedem Punkt der Signalkette sich in der Summe zu einem drastischen Effekt addieren, w\u00e4hrend gleichzeitig ein nat\u00fcrlicher Ton erhalten bleibt.<\/p>\n<p><\/strong><br \/>\n[\/vc_message][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;0&#8243; margin_bottom=&#8220;0&#8243; css=&#8220;.vc_custom_1469549105079{margin-bottom: 10px !important;}&#8220;][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h3>PARALLELKOMPRESSION<\/h3>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Mit Parallelkompression besch\u00e4ftigen wir uns an anderer Stelle sehr ausf\u00fchrlich, aber auch hier m\u00f6chte ich darauf kurz eingehen &#8211; wenn Du etwas Routine mit der oben skizzierten Signalkette bekommen hast, ist Parallelkompression der n\u00e4chste logische Schritt.<\/p>\n<p>Bei den meisten Songs, die einen gewissen dynamischen Verlauf haben, insbesondere nat\u00fcrlich Balladen, die sanft beginnen und in einem gro\u00dfen \u201eShowdown\u201c, Pauken und Trompeten enden, habe ich die folgenden Erfahrungen gesammelt:<\/p>\n<p>\u2022 Die Signalkette f\u00fcr die erste (sanfte) Strophe ist schnell gefunden. Meist besteht das Arrangement hier nur aus dem S\u00e4nger und einem Piano, vielleicht noch leichte Drums dazu. Ein nat\u00fcrlicher Vocal-Sound, der sich 3B und 6A bedient funktioniert oft sehr gut.<\/p>\n<p>\u2022 Sobald der Song sich etwas steigert, und der S\u00e4nger h\u00f6here und lautere T\u00f6ne singt, muss ich weitere Elemente aus der Signalkette hinzuf\u00fcgen, um die Dynamik unter Kontrolle zu bringen, und auch um Resonanzen zu z\u00e4hmen, die laute und hohe Gesangsnoten mit sich bringen.<\/p>\n<p>\u2022 Im Chorus, insbesondere gegen Ende des Songs, m\u00fcssen sich die Vocals gegen einen \u201eWall of Sound\u201c durchsetzen, und die verschiedenen Kompressoren in der Signalkette kommen alle zum Einsatz.<\/p>\n<p>\u2022 Die L\u00f6sung f\u00fcr dieses Dilemma ist ganz einfach &#8211; wir arbeiten mit zwei v\u00f6llig unterschiedlichen Signalketten: eine sehr nat\u00fcrliche, und eine, bei der alle Prozessoren im Einsatz sind.<\/p>\n<p>\u2022 In dem wir die Lautst\u00e4rke-Balance der beiden Signalketten f\u00fcr jeden Abschnitt des Songs separat programmieren (mit Hilfe von Automation), k\u00f6nnen wir stufenlos f\u00fcr jeden Song-Part die richtige Balance aus Nat\u00fcrlichkeit und Durchsetzungskraft einstellen.<\/p>\n<p>\u2022 Diese Technik ist auch die L\u00f6sung f\u00fcr Abschnitte wo der S\u00e4nger in kurzer Abfolge zwischen Falsett, Schreien, Fl\u00fcstern, etc. wechselt &#8211; unter Umst\u00e4nden brauchen wir dann f\u00fcr jeden Gesangsstil eine eigene Anpassung der Signalkette, aber wir werden immer eine Balance zwischen den verschiedenen Signalketten finden, die funktioniert.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_single_image image=&#8220;758&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;0&#8243; margin_bottom=&#8220;0&#8243; css=&#8220;.vc_custom_1469549129084{margin-bottom: 10px !important;}&#8220;][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h3>LEAD VOCALS GEGEN DEN REST DER WELT<\/h3>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Ich habe schon an Songs gearbeitet, wo der Backing Track so unglaublich gro\u00df und dicht klang, dass selbst bei extremer Bearbeitung die Lead Vocals sich nicht deutlich genug gegen die Instrumente durchgesetzt haben.<\/p>\n<p>F\u00fcr diese Fall habe ich zwei spezielle Geheimwaffen:<\/p>\n<p>1. Der Retro StaLevel Kompressor &#8211; diese Info ist unter Umst\u00e4nden nicht von gro\u00dfem Nutzen f\u00fcr Dich, weil es leider noch kein Plugin-Hersteller geschafft hat, eine brauchbare Software-Version diese Kompressors auf den Markt zu bringen.<br \/>\nWer dennoch die Gelegenheit hat, diesen Kompressor einzusetzen, sollte den \u201eTriple Mode\u201c in Verbindung mit einer mittleren bis schnellen \u201eTime Constant\u201c testen &#8211; mein absoluter Lieblingskompressor f\u00fcr Lead Vocals in einem dichten Mix. Der Sta-Level ist auch f\u00fcr viele andere Signale ein sehr sch\u00f6ner Kompressor, besonders erstaunlich finde ich, dass man mit dem Sta-Level bis zu 30dB komprimieren kann, ohne dass dabei die Integrit\u00e4t und Nat\u00fcrlichkeit des Signals leidet.<\/p>\n<p>2. Multiband Sidechaining &#8211; es gibt eine Reihe von Kompressor-Plugins, mit denen man diese Technik umsetzten kann, der bekannteste davon ist der Waves C6 Sidechain.<br \/>\nIm ersten Schritt pr\u00fcfst Du wo Deine Lead Vocals die meiste Energie in den Mitten haben, dieser Punkt liegt irgendwo zwischen 1k und 5k. Diese Frequenz ist einfach zu finden, in dem man mit einer EQ-Anhebung durch das Mittenband f\u00e4hrt.<br \/>\nDie Vocals senden per Aux Send ein Sidechain-Signal an den Multiband Compressor\/EQ, und den stellt man so ein, dass das gesidechainte Signal bei der entsprechenden Mittenfrequenzen absenkt, wann immer die Vocals einsetzen.<br \/>\nTypische Kandidaten f\u00fcr den Multiband Compressor\/EQ sind Gitarren, Piano und Keyboard-Pads, bei Bedarf auch eine Subgruppe aller Instrumente ohne Drums.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;0&#8243; margin_bottom=&#8220;0&#8243; css=&#8220;.vc_custom_1469549152284{margin-bottom: 10px !important;}&#8220;][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h3>BACKING VOCALS &#8211; BITTE ALLE DEN GLEICHEN SONG SINGEN!<\/h3>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Backing Vocals sind in der Bearbeitung viel einfacher als Lead Vocals &#8211; in der Regel werden sie in Gruppen von mindestens 3 oder mehr Gesangsspuren geliefert, und sie sollten im Timing exakt hinter bzw. unter den Lead Vocals sitzen.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend wir bei Lead Vocals versuchen, eine lebendige Dynamik und nat\u00fcrliche Transienten zu erhalten, k\u00f6nnen Backing Vocals im Vergleich erheblich drastischer bearbeitet werden. Bei Bedarf kann man sogar mehrere Backing Vocals zu einer Spur zusammenfassen.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_single_image image=&#8220;3933&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Ja es stimmt &#8211; es gibt ein paar Plugins, die versprechen, das Timing von Backing Vocals mit den Lead Vocals anzugleichen. Ich war diesen Tools gegen\u00fcber lange sehr skeptisch, und empfehle auch bei Einsatz eines solchen Plugins immer die Wellenformen der zahlreichen Backing Vocals optisch auf exaktes Timing zu \u00fcberpr\u00fcfen.<\/p>\n<p>\u2022 S-Laute m\u00fcssen \u00fcber die verschiedenen Backing Vocal-Spuren hinweg immer pr\u00e4zise an der gleichen Stelle sitzen &#8211; wenn nicht, springen sie rechts und links aus dem Mix heraus wie die Giftschlangen in meinem Lieblingsfilm \u201eSnakes on a Plane\u201c; zus\u00e4tzlich m\u00fcssen die Pegel der S-Laute deutlich reduziert werden, damit sie die Lead Vocals nicht st\u00f6ren!<\/p>\n<p>\u2022 Atemger\u00e4usche auf Backing Vocals? Ziemlich nutzlos! Das Atmen der Lead Vocals mag ja ein Erlebnis sein &#8211; aber niemand m\u00f6chte 20 S\u00e4nger atmen h\u00f6ren! Weg damit![\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_single_image image=&#8220;3932&#8243; img_size=&#8220;full&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;0&#8243; margin_bottom=&#8220;0&#8243; css=&#8220;.vc_custom_1469549210060{margin-bottom: 10px !important;}&#8220;][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<h3>EINE SIGNALKETTE F\u00dcR DIE BACKING VOCALS<\/h3>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<p>Backing Vocals verzeihen so einiges, wenn es um Nachbearbeitung geht. Um einen Startpunkt zu haben, kopiere ich in der Regel die Plugin Kette meiner Lead-Vocals auf die Backing Vocals, und passe sie dann in den folgenden Parametern an:<\/p>\n<p><strong>1. KONTINUIT\u00c4T<\/strong><br \/>\nGenauso wichtig wie bei den Lead Vocals!<\/p>\n<p><strong>2. S-LAUTE<\/strong><br \/>\nAuf jeden Fall einen De-Esser einsetzen &#8211; Backing Vocals sollten deutlich weniger \u201eZischen\u201c als die Lead Vocals.<\/p>\n<p><strong>3. W\u00c4RME<\/strong><br \/>\nA. Die Pultec-Anhebung in den unteren Mitten<br \/>\nDie Anhebung sollte auf einer anderen Frequenz liegen als bei den Lead Vocals &#8211; wenn die Lead Vocals bei 300Hz angehoben wurden, probiere es mal mit 200Hz oder 500Hz. Wenn Du diverse Backing Vocals oder Lead Vocal-Dopplungen hast, booste jede bei einer anderen Frequenz, damit sich keine Resonanzen addieren, sondern die verschiedenen Akzente sich zu einer homogenen Textur addieren.<\/p>\n<p><strong>B. R\u00f6hrenkompressor<\/strong><br \/>\n\u00c4hnlich wie bei den Lead Vocals, aber mit mehr Pegelreduktion<\/p>\n<p><strong>4. PR\u00c4SENZ<\/strong><br \/>\nHier arbeiten wir entgegengesetzt zu den Anhebungen bei den Lead Vocals. Reduziere die Frequenzen, welche bei den Lead Vocals angehoben wurden. Die nachfolgende Kompression bleibt gleich.<\/p>\n<p><strong>5. ATTIT\u00dcDE<\/strong><br \/>\nDieser Block ist nicht in Verwendung auf den Backing Vocals -> BYPASS !!!<\/p>\n<p><strong>6. FINALE KONTROLLE \u00dcBER TON UND DYNAMIK<br \/>\nA. EQ<\/strong><br \/>\nDie Absenkung der H\u00f6hen sollte extremer sein als bei den Lead Vocals, damit die Backing Vocals hinter den Lead Vocals sitzen. Als Akzent kannst Du versuchen, je nach Genre bei 12kHz oder 16kHz einen Glanzpunkt auf den Backing Vocals zu setzen.<\/p>\n<p><strong>B. Brickwall Limiter<\/strong><br \/>\nHier ist mehr Limiting erlaubt als auf den Lead Vocals.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row margin_top=&#8220;20&#8243; margin_bottom=&#8220;20&#8243;][vc_column][vc_column_text]<\/p>\n<p>\nSoviel zum Thema. Wem dieser Artikel gefallen hat, der sollte mal ins Inhaltsverzeichnis des Bestsellers <a href=\"https:\/\/mixedbymarcmozart.com\/de\/your-mix-sucks-the-international-mixing-bestseller\/\">YOUR MIX SUCKS<\/a> reinschauen. Das eBook ist auch in deutscher Sprache erh\u00e4ltlich.<\/p>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]Sp\u00e4testens nachdem wir uns um organisatorische Aspekte unseres Mixes und wichtige Basics gek\u00fcmmert haben, ist es an der Zeit, uns auf die Vocals zu fokussieren &#8211; in vielen F\u00e4llen das mit Abstand wichtigste Instrument in unserem Mix. 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